logo
de_flagge DEUTSCH   uk_flagge ENGLISH
navi_homenavi_downloadsnavi_kontaktnavi_impressumnavi_datenschutznavi_sitemapnavi_lwgruppe
sdc_banner
kasten PROFIL
kasten PROJEKTIERUNG
kasten PLANUNG
kasten NATURSTEINARBEITEN
kasten BILDHAUERARBEITEN
kasten ZIEGELSANIERUNG
kasten REKONSTRUKTION
kasten REFERENZEN
kasten RESTAURIERUNG
kasten SONDERPROJEKTE
kasten WERKSTATT
kasten IHRE ZUKUNFT BEI UNS
kasten PRESSE

VERLOREN GEGLAUBTES IN NEUEM LICHT.

Eine der größten Herausforderungen im Steinmetz- und Bildhauerhandwerk ist die Rekonstruktion bzw. Wiederherstellung teilweise oder ganz geschädigter und damit unwiederbringlich verlorener Kunst- und Bauwerke. Die Rekonstruktion befasst sich mit dem Vorgang des neuerlichen Erstellens oder Nachvollziehens des ursprünglich vorhandenen Bestandes, beispielsweise dem Abguss oder Neugestaltens einer Skulptur oder eines einzelnen Bauteiles bis hin zum Wiederaufbau einer kompletten Fassade.

Bei der Rekonstruktion ist es unabdingbar, sich an den noch erhaltenen Fragmenten, Quellen oder auch nur an Indizien zu orientieren, was die Herausforderung an das Können der Steinmetze und Steinbildhauer immens erhöht. Aufgrund von Menge und Qualität der Annahmen hat eine Rekonstruktion immer hypothetischen Charakter und ist meistens eher eine Annäherung an das Original als eine hundertprozentige Kopie.

Der eindrucksvollste, aber auch umstrittenste Rekonstruktionsansatz ist der Wiederaufbau bzw. die Wiederherstellung eines vollständigen Objektes, wie z.B. einer kompletten Fassade. Was für einzelne, kleinere Gegenstände noch mit einigem Aufwand durchführbar ist, ist im Bereich der Bauwerksrekonstruktion nur mit großem technischen und finanziellen Aufwand möglich.

Neben den großen Anstrengungen, die für eine solche Rekonstruktion erforderlich sind, ist auch die wissenschaftliche und technische Seite deutlich gefordert. Sie muss für alle Teile der Rekonstruktion eine nachvollziehbare und realisierbare Lösung finden, die die Originalität eines Bauwerkes oder Bauteiles nicht in den Hintergrund drängt oder gar verfälscht, sondern eher betont und die Einzigartigkeit des Objektes hervorheben soll.